Zum Inhalt springen
← Zurück zur Übersicht
13856Fakultät 4 – Humanwissenschaften

Sucht im gesellschaftlichen Kontext - niedrigschwellige und akzeptierende Ansätze

Titel auf Englisch: Addiction in the Context of Society - Low-Barrier and Accepting Approaches in Social Work.

Lernergebnisse

Nach der Teilnahme im Modul sind die Studierenden in der Lage, Trägerstrukturen, Arbeitsweisen und Organisationsprinzipien der Sozialen Arbeit im Allgemeinen und in ausgewählten Handlungsfeldern im Speziellen zu verstehen. Sie können ihre Erwartungen und Ziele an ihre zukünftige Tätigkeit im praktischen Semester identifizieren, beherrschen die Instrumente zur Qualitätssicherung des praktischen Semesters und kennen die fachlichen und persönlichen Anforderungen im Praktikum. Lernziele Handlungsfeld: Studierende kennen nach der Teilnahme am Modul die Unterschiede zwischen abstinenzorientierter und akzeptierender Drogenarbeit und deren historischen Bezüge. Weiter kennen sie differenzierte Angebote der akzeptierenden Sozialen Arbeit und haben sich vertiefend mit diese in Gruppenarbeit (Prüfungsleistung Referat) auseinander gesetzt und die Ergebnisse abschließend mit dem Seminar diskutiert. Darüber hinaus haben die Studierenden einen Überblick über die Fachdebatte und die Kontroversen des Handlungsfeldes. Sie kennen die interdisziplinären Perspektiven im Umgang mit Sucht in der Sozialen Arbeit und können diese einordnen und vom gesamtgesellschaftlichen Diskurs abgrenzen. Nach der Teilnahme am Modul wissen die Studierenden um die fachliche Begründung der Notwendigkeit niedrigschwelliger und akzeptierender Ansätze in der Sozialen Arbeit, sie können konkrete Beispiele dafür nennen und deren konkrete Ausgestaltung sowie (spezifisches) methodisches Handeln. Außerdem wissen sie um Herausforderungen der Praxis.

Voraussetzungen

Verpflichtende Voraussetzungen

Keine

Empfohlene Voraussetzungen

Keine

Prüfungsmodalitäten

Präsentation, 20 Minuten, mit Handout , 1 Seite

Angeboten in

  • Soziale ArbeitBachelor

    Wahlpflichtkomplex: Kein Komplex genannt

Literatur und Materialien

  • akzept– Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik e.V. / Deutsche AIDS-Hilfe e.V.: Alternativer Drogen- und Suchtbericht (1. – 8.). online verfügbar.
  • akzept– Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik e.V. Deutsche AIDS-Hilfe e.V. (Hrsg.). 1999: Leitlinien der akzeptierenden Drogenarbeit. Berlin. Deutsche AIDS-Hilfe e. V.
  • Bökem, Jörg; Jungaberle, Hendrik 2016: High sein. Ein Aufklärungsbuch. Zürich – Berlin: Rogner & Bernhard. Kein & Aber AG.
  • Grunwald, Klaus; Thiersch, Hans (Hrsg.) 2016: Praxis Lebensweltorientierter Sozialer Arbeit. Handlungszugänge und Methoden in unterschiedlichen Arbeitsfeldern. 3. Auflage. Weinheim; Basel. Juventa Verlag GmbH.
  • Helmut Arnold, Hubert Höllmüller (Hrsg.) 2017: Niederschwelligkeit in der Sozialen Arbeit. Weinheim Basel: Beltz Juventa.
  • Mayrhofer, Hemma 2012: Niederschwelligkeit in der Sozialen Arbeit. Funktionen und Formen aus soziologischer Perspektive. Wiesbaden: SpringerVS
  • Steckelberg Claudia 2018: Wohnunglosigkeit als heterogene Phänomen. Soziale Arbeit und ihre Adressat*innen. In: APuZ25-26/2018
  • Stöver, Heino 2012: Konzepte und Arbeitsmethoden der Sozialen Arbeit in der Suchthilfe. Suchttherapie 13/4 S. 162 – 166.
  • Stöver, Heino (2008). Sozialer Ausschluss, Drogenpolitik und Drogenarbeit. Bedingungen und Möglichkeiten akzeptanz- und integrationsorientierter Strategien. IN: Anhorn, Roland, Bettinger, Frank, Stehr, Johannes (Hrsg.), Sozialer Ausschluss und soziale Arbeit. Positionsbestimmungen einer kritischen Theorie und Praxis Sozialer Arbeit. 2., überarbeitete und erweiterte Auflage (S. 335–354). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
  • Thiersch, Hans 2014: Lebensweltorientierte Soziale Arbeit. Aufgaben der Praxis im sozialen Wandel. 9. Auflage. Weinheim; Basel. Juventa Verlag GmbH.
  • Unterkofler, Ursula 2009: "Akzeptanz" als Deutungsmuster in der Drogenarbeit - Eine qualitative Untersuchung über die Entstehung und Verwendung von Expertenwissen. Berlin: Verlag für Wissenschaft und Bildung.

Bewertungen von Studierenden

Was Studierende über dieses Modul sagen. Die BTU hat damit nichts zu tun — hier schreiben nur Studierende, und jede Bewertung ist die Meinung einer einzelnen Person.