Praxis-Projekt: Kooperative städtische und ländliche Entwicklung - Vertiefung
Titel auf Englisch: Live Project: Cooperative Urban and Rural Development - Specialisation
Lernergebnisse
Im Mittelpunkt steht die Auseinandersetzung mit der Praxis der urbanen bzw. ruralen Entwicklung von Stadt und Region. Praxis-Projekte setzen reale Rahmenbedingungen (Budget, Zieldefinition, Zeit). Anhand eines praxisbezogenen Themas werden Konzepte erarbeitet, Umsetzungen initiiert und mit entsprechender Fachliteratur reflektiert. Das Modul bietet die Möglichkeit von Studierenden eingebrachte Themen zu bearbeiten. Gemeinsames Gestalten und Entwickeln (Ko-Kreation) sowie das Kooperieren mit externen Akteuren wird erprobt. Praxis-Projekte entwickeln kollaborative Techniken und Fähigkeiten in den Bereichen Kommunikation, partizipative Praxis und Netzwerkarbeit. Nach der Teilnahme am Modul können sich Studierende in praxisbezogenen offenen Fragestellungen orientieren, diese raumbezogen eingrenzen sowie kooperativ bearbeiten. Sie haben ein Verständnis für die eingenommenen Rollen im Prozess, für interdisziplinäres Arbeiten, können schrittweisen transdisziplinäre Zusammenarbeit organisieren sowie ihre Arbeit kommunizieren und dokumentieren. Im Modul werden Praxiserfahrung mit dem Stand der Forschung in Beziehung gesetzt und reflektiert.
Inhalte
Studierende erarbeiten eigene praxisbezogene Projekte in hoher Eigenständigkeit vor Ort bzw. in Zusammenarbeit mit externen Akteuren, die raumbezogen auf öffentliche und kulturelle Neuerungen zielen. Es handelt es sich um ein reales Projekt, das in Echtzeit mit realen Personen durchgeführt wird. Praxis-Projekte können beispielsweise umfassen: Design-Build Projekte, Diskursinitativen, Commoning-Prozesse, Stadtteilarbeit, Nachhaltigkeitsstrategien, Online-Ressourcen oder Partizipations-Toolkits als reale Projektarbeit. Bei der Entwicklung und Umsetzung dieser Projekte üben Studierende die Erarbeitung fachlicher Themen, Teamarbeit, das Verstehen von Akteurskonstellationen, Projektorganisation sowie das Zusammenarbeiten in Kooperations- bzw. Ko-Gestaltungs-Prozessen. Dabei setzen sie praktisch Ideen um und erlangen Transformationswissen, Kommunikationsfähigkeiten und Umsetzungskompetenz. Studierende reflektieren zudem ihre eigene Arbeit kritisch im Verhältnis zum Forschungsstand zur urbaner Praxis und ko-kreativer Stadtentwicklung mit jeweiligen Schwerpunkten, die sich an der Ausrichtung des jeweiligen Praxis-Projekts orientieren.
Voraussetzungen
Verpflichtende Voraussetzungen
Keine
Empfohlene Voraussetzungen
Keine
Prüfungsmodalitäten
- Zwischenpräsentationen 20 Minuten (45%) sowie und Orientierungsgespräche
- Umsetzung eines Projekts in Gruppenarbeit mit schriftlicher Dokumentation (dem Projekt angepasst, Illustrationen, ca. 5.000 Wörter) (55%)
Termine im WiSe 26/27
Projekt
BTU-Vorlesungsverzeichnis ↗- Dienstag06 Okt 2026 bis 26 Jan 202713:45 bis 17:00Ort: CoCo-Stadtlabor, Burgstraße 21 - 22
Angeboten in
- Stadt- und RegionalplanungMaster
Wahlpflichtkomplex: Kein Komplex genannt
| Studiengang | Abschluss | Wahlpflichtkomplex |
|---|---|---|
| Stadt- und Regionalplanung | Master | Kein Komplex genannt |
Literatur und Materialien
Wird im Laufe der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.
Hinweise
Für den Fall, dass das Modul nicht gemäß der vorliegenden Beschreibung gelehrt bzw. geprüft werden kann (z.B. aus Gründen des Infektionsschutzes), gelten die auf einschlägigen Plattformen (z.B. Homepage bzw. Moodle) kommunizierten Alternativen
Bewertungen von Studierenden
Was Studierende über dieses Modul sagen. Die BTU hat damit nichts zu tun — hier schreiben nur Studierende, und jede Bewertung ist die Meinung einer einzelnen Person.