Digitale Zukünfte und Transformationsdesign
Titel auf Englisch: Digital Futures and Transformation Design
Lernergebnisse
Die Studierenden werden nach Abschluss des Moduls zentrale Konzepte und Theorien zu digitalen Zukünften, Utopien/Dystopien und Technikvisionen kritisch analysieren und Methoden des Transformationsdesigns (z. B. Future Studies, Design Fiction, Transition Design) kennen und praktisch anwenden können. Sie haben ein vertieftes Verständnis der Wechselwirkungen zwischen Kommunikation, Medien und Technologiegestaltung im digitalen Wandel erworben und können dies in gesellschaftliche Transformationsprozesse einordnen. Studierende erproben sich darin, in Teams Zukünfte-Szenarien zu entwickeln, kritisch zu bewerten und in prototypischen Formen (z. B. Medienartefakten, Visualisierungen, Storyboards) umzusetzen. Sie erwerben eine kritische Haltung zur Rolle digitaler Technologien in Transformationsprozessen (z. B. Nachhaltigkeit, Demokratie, soziale Gerechtigkeit).
Inhalte
- Theorien und Diskurse über digitale Zukünfte: Utopien, Dystopien, Zukünftepluralität.
- Kommunikation und Medien als Arena gesellschaftlicher Aushandlung von Technikvisionen.
- Transformationsdesign-Ansätze wie Future Studies und Szenariotechniken, Design Fiction und Speculative Design, Transition Design und Post-Design-Ansätze, Partizipative und inklusive Methoden der Zukunftsgestaltung
- Kritische Reflexion von Leitbildern (z. B. Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Smartness, KI) in Politik, Medien und Wissenschaft.
- Entwicklung eigener Szenarien und Entwürfe für digitale Zukünfte in Kleingruppen (z. B. Kurzfilme, Podcasts, Prototypen, Visualisierungen, Performances).
Voraussetzungen
Verpflichtende Voraussetzungen
13734 Interdisziplinärer Grundkurs wissenschaftliches Arbeiten
Empfohlene Voraussetzungen
Keine
Prüfungsmodalitäten
- Projektarbeit in Teams (50 %) - Entwicklung und Gestaltung eines Zukunftsszenarios oder Transformationsdesign-Artefakts.
- Präsentation, 30 min (20 %) - Vorstellung der Szenarien/Prototypen in einer öffentlichen oder internen Projektmesse.
- Individuelle schriftliche Reflexion (Hausarbeit), 4.000 Zeichen (30 %) - Theoretische und methodische Einordnung, Reflexion der gesellschaftlichen Implikationen des Projekts.
Angeboten in
- Digitale GesellschaftBachelor
Wahlpflichtkomplex: Kein Komplex genannt
- Orientierungsstudium (1 Semester)Ohne Abschluss (Orientierungsstudium)
Wahlpflichtkomplex: Kein Komplex genannt
- Orientierungsstudium (2 Semester)Ohne Abschluss (Orientierungsstudium)
Wahlpflichtkomplex: Kein Komplex genannt
| Studiengang | Abschluss | Wahlpflichtkomplex |
|---|---|---|
| Digitale Gesellschaft | Bachelor | Kein Komplex genannt |
| Orientierungsstudium (1 Semester) | Ohne Abschluss (Orientierungsstudium) | Kein Komplex genannt |
| Orientierungsstudium (2 Semester) | Ohne Abschluss (Orientierungsstudium) | Kein Komplex genannt |
Literatur und Materialien
keine
Vorgängermodul
Bewertungen von Studierenden
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