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14639Fakultät 4 – Humanwissenschaften

Gewalt(en) in der Sozialen Arbeit

Titel auf Englisch: Violence(s) in Social Work

Lernergebnisse

Die Studierenden sind in der Lage, Formen von Diskriminierung in Gegenwart und Geschichte zu erkennen und zu definieren. Sie haben Kenntnis der verschiedenen Dimensionen kollektiver Zugehörigkeiten (insb. Alter, soziale Herkunft, ethnische und nationale Zugehörigkeit, geschlechtliche und sexuelle Identität, geistige und körperliche Fähigkeiten, geografische Lage/Wohnort u.a.). Die Studierenden haben sich mit verschiedenen Macht- und Herrschaftsverhältnissen, ihren Ursachen und gesellschaftlichen Funktionen auseinandergesetzt und können einen Bezug in die Theorie und Praxis sowie in die Zielgruppen Sozialer Arbeit herstellen. Sie haben sich selbstreflexiv mit (potentieller) eigener Beteiligung an Diskriminierungspraxen und der Frage von Macht- und Privilegienerhalt in der Gesellschaft beschäftigt sowie mit der Frage, wie Interventionen in sozialpädagogischen Kontexten auf der strukturellen, institutionellen und intersubjektiven Ebene gestaltet werden können. Sie kennen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) und können es fallbezogen diskutieren. Nach der Teilmahme an dem Modul sind die Studierenden in der Lage, grundlegende und aktuelle Erkenntnisse der Gewaltforschung zu verstehen und diese aus verschiedenen differenzkategorischen Perspektiven anzuwenden. Sie besitzen das Wissen, verschiedene Formen von Gewalt zu benennen und diese voneinander zu differenzieren. Sie können Perspektiven auf die Betroffenheit von Gewalt analysieren und dies anhand sozialarbeiterischer Methoden mit aktuellen Praxisbeispiele verknüpfen. Des Weiteren sind die Studierenden befähigt, die Wichtigkeit von Konsens in der Sozialen Arbeit zu verstehen.

Voraussetzungen

Verpflichtende Voraussetzungen

Keine

Empfohlene Voraussetzungen

Keine

Prüfungsmodalitäten

Hausarbeit, 25.000 bis 30.000 Zeichen

Termine im WiSe 26/27

Die einzigen Termine im WiSe 26/27 sind Prüfungstermine – gelehrt wird das Modul in diesem Semester nicht.

Angeboten in

  • Soziale ArbeitBachelor

    Wahlpflichtkomplex: Kein Komplex genannt

Literatur und Materialien

  • von Auer, Katja/ Micus-Loos, Christiane/ Schäfer, Stella/ Schrader, Kathrin (Hg*innen) (2023): Intersektionalität und Gewalt. Verwundbarkeiten von marginalisierten Gruppen und Personen sichtbar machen. Münster: Unrast Verlag.
  • Herman, Judith L. (2023): Truth and Repair. How Trauma Survivors Envision Justice. London: Basic Books.
  • Gotz, Hubert (2021): Gewaltbetroffenheit und Privilegien. (Un)mögliche Gleichzeitigkeiten?. In: Doppe, Blu/ Holtermann, Daniel (Hg*innen): Vom Scheitern, Zweifeln und Ändern. Kritische Reflektionen von Männlichkeiten. Münster: Unrast Verlag, S. 161-176.

Bewertungen von Studierenden

Was Studierende über dieses Modul sagen. Die BTU hat damit nichts zu tun — hier schreiben nur Studierende, und jede Bewertung ist die Meinung einer einzelnen Person.