Auslaufendes Modul
Dieses Modul läuft aus. Für neue Studierende ist es in der Regel nicht mehr belegbar.
Auslaufmodul seit 19.07.2023
Regionalplanung / Regionalentwicklung in Europa
Titel auf Englisch: Regional Planning / Regional Development in Europe
Lernergebnisse
Die Studierenden werden befähigt, wissenschaftliche Probleme der räumlichen Entwicklung eigenständig zu bearbeiten. Die primären Lernziele sind die kritische Prüfung und Hinterfragung von Planungsprozessen, die interdisziplinäre und innovative Problembearbeitung sowie die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Theorie und Praxis der regionalen Planung. Das Modul gibt einen vertieften Einblick in ausgewählte Aspekte der überörtlichen räumlichen Planung in Europa bzw. in Mitgliedstaaten der EU. Im Rahmen der im Masterstudium angestrebten individuellen fachlichen Profilbildung soll das Modul besonders Qualifikationen für die Erarbeitung von regionalen Plänen und Konzepten in einem europäischen Kontext vermitteln. Gelehrt und angewandt werden daher planungsmethodische Grundlagen, Analyse- und Bewertungsmethoden. Durch die Verknüpfung von theoretischen Hintergründen, Beispielen aus der Praxis sowie Analysen und Konzeptentwicklungen sollen die Studierenden dazu befähigt werden, Problemstellungen der überörtlichen Planung zu analysieren, Raumordnungspläne zu interpretieren und deren praktische Anwendung einzuschätzen.
Inhalte
Das Modul baut hinsichtlich Interdisziplinarität und Anwendungsorientierung auf die im Bachelorstudium vermittelten Inhalte auf und verknüpft die erworbenen methodischen Kompetenzen und das thematische Fachwissen mit der wissenschaftlichen Arbeitsebene. Es steht in Wechselbeziehungen zu den Lehrinhalten des gesamten Fachbereichs und vertieft aus europäischer Perspektive aktuelle Themen der Stadt- und Regionalplanung. Entsprechend der großen Bandbreite von Handlungsfeldern sind sehr differenzierte Aufgabenstellungen als Inhalte der Lehrveranstaltung vorstellbar. Dabei stehen Instrumente zur Steuerung der regionalen Entwicklung im Mittelpunkt. Auf der theoretischen Ebene steht eine Auseinandersetzung mit den Tendenzen der europäischen Raumentwicklung im Vordergrund. Der Zusammenhang zwischen ökonomischen, demographischen und siedlungsstrukturellen Entwicklungen im Spannungsfeld von Globalisierung und Regionalisierung, sowie Konzentrations- und Dekonzentrationsprozessen von Bevölkerung und Wirtschaft auf verschiedenen räumlichen Ebenen bilden hierfür zentrale Anknüpfungspunkte. Parallel dazu werden die politischen Leitvorstellungen und Organisationsstrukturen der räumlichen Planung und Entwicklung im Europäischen Mehrebenensystem thematisiert. Auf der konzeptionellen Ebene bilden darüber hinaus vor allem raumentwicklungspolische Leitbilder einen Schwerpunkt. Parallel dazu werden Instrumente zur Umsetzung und Erreichung der so festgelegten Leitbilder und Strategien diskutiert, wie beispielsweise Europäische Förderprogramme und deren Wirkungen (z.B. Strukturfonds, Kohäsionsfonds, Solidaritätsfonds).
Voraussetzungen
Verpflichtende Voraussetzungen
Keine
Empfohlene Voraussetzungen
Keine
Prüfungsmodalitäten
- Referat, 15 min. (40%)
- Schriftliche Ausarbeitung, max. 6 Seiten (40%)
- Aktive Teilnahme an den Diskussionen im Seminar (20%)
Angeboten in
- ArchitekturAbschluss im Ausland
Wahlpflichtkomplex: Kein Komplex genannt
- Stadt- und RegionalplanungAbschluss im Ausland
Wahlpflichtkomplex: Kein Komplex genannt
| Studiengang | Abschluss | Wahlpflichtkomplex |
|---|---|---|
| Architektur | Abschluss im Ausland | Kein Komplex genannt |
| Stadt- und Regionalplanung | Abschluss im Ausland | Kein Komplex genannt |
Literatur und Materialien
Ist abhängig vom Lehrangebot und wird zu Beginn der Veranstaltung vom jeweiligen Dozenten angegeben.
Hinweise
STM5 Für den Fall, dass die in dieser Beschreibung genannten Lehr- und Prüfungsformate nicht wie angekündigt stattfinden dürfen (Corona o.ä.), gelten alternativ die auf der relevanten Fachgebietshomepage bzw. Moodle-Plattform angekündigten Formate.“ Für den Fall, dass das Modul nicht gemäß der vorliegenden Beschreibung gelehrt bzw. geprüft werden kann (z.B. aus Gründen des Infektionsschutzes), gelten die auf einschlägigen Plattformen (z.B. Homepage bzw. Moodle) kommunizierten Alternativen
Bewertungen von Studierenden
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