Fabrikplanung
Titel auf Englisch: Factory Planning / Plant Design
Lernergebnisse
Nach Abschluss des Moduls kennen die Studierenden die Grundbegriffe sowie Aufgaben der Fabrikplanung und können die Inhalte der Fabrikplanungsphasen unterscheiden. Sie verstehen den integrativen Ansatz, der technische, betriebswirtschaftliche, planerische und organisatorische Aspekte zusammenführt. Die Studierenden können Fabrikkonzepte charakterisieren und diskutieren. Sie sind in der Lage Problemstellungen der Fabrikplanung eigenständig und im Team zu analysieren und eigene Fabriklayouts auf der Ebene der Strukturplanung zu entwerfen. Darüber hinaus kennen sie verschiedene Werkzeuge der Fabrikplanung und können eine ausgewählte Fabrikplanungssoftware anwenden.
Inhalte
Nach der Einführung in die Grundlagen der Fabrikplanung lernen die Studenten die Fabrikplanungssystematik kennen. Die Inhalte der Planungsphasen werden einzeln vertieft. Es werden notwendige Methoden und damit einhergehende Kennzahlen zur Betriebsanalyse vorgestellt. Der Schwerpunkt des Moduls liegt auf der Fabrikstrukturplanung die in Grob- und Feinplanung unterteilt wird. Im Rahmen der Grobplanung wird ein Ideallayout erstellt und anschließend in ein Reallayout überführt. Die Phase wird durch Methoden der Flächen-, Materialfluss- und Personalplanung unterstützt. Im Rahmen der Feinplanung erfolgt die Arbeitsplatzgestaltung. Nach der theoretischen Auseinandersetzung mit den Planungsphasen werden unterstützende Simulationstechniken für den Fabrikplanungsprozess vorgestellt. Ergänzend werden aktuelle und zukünftige Trends der Fabrikplanung thematisiert. Zu Beginn des Semesters erfolgt die inhaltliche Wissensvermittlung im Rahmen der Vorlesung. Die Inhalte werden anschließend in der Übung anhand einer Fallstudie unter Einsatz einer Fabrikplanungssoftware vertieft.
Voraussetzungen
Verpflichtende Voraussetzungen
Keine
Empfohlene Voraussetzungen
Grundlegende Kenntnisse von Produktions- und Logistikprozessen, Planung von Produktionssystemen, Organisation der Materialwirtschaft
Prüfungsmodalitäten
- 1 E-Test im Laufe des Semesters (30 Minuten) (30%)
- 3 Präsentationen der Fallstudienergebnisse (jeweils ca. 20 min.) (40%), welche wie folgt gewichtet sind: 1. Zwischenpräsentation (10%) 2. Zwischenpräsentation (10%) Abschlusspräsentation (20%)
- 1. Zwischenpräsentation (10%)
- 2. Zwischenpräsentation (10%)
- Abschlusspräsentation (20%)
- Digitales Modell der Fabrik (30%)
Angeboten in
- MaschinenbauMaster
Wahlpflichtkomplex: Kein Komplex genannt
- Maschinenbau - dualMaster
Wahlpflichtkomplex: Kein Komplex genannt
- WirtschaftsingenieurwesenMaster
Wahlpflichtkomplex: Kein Komplex genannt
| Studiengang | Abschluss | Wahlpflichtkomplex |
|---|---|---|
| Maschinenbau | Master | Kein Komplex genannt |
| Maschinenbau - dual | Master | Kein Komplex genannt |
| Wirtschaftsingenieurwesen | Master | Kein Komplex genannt |
Literatur und Materialien
- Grundig, C.-G.:Fabrikplanung: Planungssystematik - Methoden - Anwendungen, München: Hanser..
- Pawellek, G.: Ganzheitliche Fabrikplanung: Grundlagen, Vorgehensweise, EDV-Unterstützung, Berlin: Springer Vieweg.
- Schenk, M./Wirth, S./Müller, E.: Factory Planning Manual, Heidelberg [u.a.]: Springer.
- Schenk, M./Wirth, S./Müller, E.: Fabrikplanung und Fabrikbetrieb: Methoden für die wandlungsfähige, vernetzte und ressourceneffiziente Fabrik, Berlin: Springer-Vieweg.
- Wiendahl, H.-P./Nyhuis, P./Reichardt, J.: Handbuch Fabrikplanung: Konzept, Gestaltung und Umsetzung wandlungsfähiger Produktionsstätten, München [u.a.]: Hanser.
Hinweise
Die Laborübungen werden nach Abschluss aller Vorlesungstermine durchgeführt
Bewertungen von Studierenden
Was Studierende über dieses Modul sagen. Die BTU hat damit nichts zu tun — hier schreiben nur Studierende, und jede Bewertung ist die Meinung einer einzelnen Person.