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12092Fakultät 4 – Humanwissenschaften
Gestaltung des Therapieprozesses - Grundlagen I
Titel auf Englisch: Structuring of the Therapy Process - Basics I
Lernergebnisse
- nehmen über das Konzept des Clinical Reasoning die Komplexität der physiotherapeutischen Befunderhebung wahr und beschreiben ihre Bedeutung als Ausgangspunkt und Steuerungsgrundlage des Physiotherapieprozess zwischen Therapeut*innen und Patient*innen/Klient*innen;
- erörtern die Prinzipien von Homöostase sowie die Auswirkungen von extrinsisch und/oder intrinsisch bedingter Überlastung der Selbstregulation des Körpers sowie von spezifischen Funktionsverlusten; …
Inhalte
- Zusammenhang von Befunderhebung, Therapiezielfestlegung, Behandlung und Evaluation
- Gestaltung des Erstkontaktes zu Patient*innen/ Klient*innen
- Anamnese und das Anamnesegespräch
- Inspektion und Palpation
- Funktionsuntersuchungen der unteren Extremität
- Umfang- und Längenmessung der unteren Extremität
- Bewegungsmessungen der unteren Extremität
- Verbale und taktile Stimuli
- Symptomorientierte Auswahl und Anpassung der Behandlungstechnik
- Gabelgriff und Schalengriff
- Fixations und Bewegungshand
- Therapeutische Lagerungen und Ausgangsstellungen
- Passives achsengerechtes Bewegen der unteren Extermität
- Achsengerechte Bewegungen der unteren Extremität (in Rückenlage, Seitenlage, Sitz)
- Komplexe Bewegungsmuster der unteren Extremität
- Innen- und Außenzüglerschulung
- Anatomie der Haut
- Lage und Verlauf relevanter Skelettmuskulatur (Insbesondere der Extremitäten und des dorsalen Rumpfes)
- Räumlichkeiten
- Patient*innen/ Klient*innen und Therapeut*innen
- Lagerung in typischen Ausgangsstellungen, Hilfsmittel,
- Hygiene, Ergonomie
- allgemeine Indikationen und Kontraindikationen
- Inspektion von Haut, Muskulatur Haltung im Behandlungsgebiet
- Palpation von Haut und Muskulatur im Behandlungsgebiet
- Streichungen, Knetungen, Reibungen, Klopfungen, Hautmobilisationen, Vibrationen, Schüttelungen, Walkungen
- Rückenbehandlung
- Schulter-Nacken-Behandlung
- Behandlung der unteren Extremität
- Behandlung der oberen Extremität
- Reiz-Reaktions-Regulationsprinzip
- Spezifische Reaktionen von Haut, Unterhaut und Muskelgewebe (Durchblutung, Mobilisierung, Tonus etc.) auf Massagegriffe
- Adäquate Reizauswahl bezogen auf Patientenbedürfnisse
Voraussetzungen
Verpflichtende Voraussetzungen
Keine
Empfohlene Voraussetzungen
Keine
Prüfungsmodalitäten
- Klausur: 60 min (50 %)
- Performance: Massage - 15 min (50 %)
Angeboten in
- TherapiewissenschaftenBachelor
Wahlpflichtkomplex: Kein Komplex genannt
| Studiengang | Abschluss | Wahlpflichtkomplex |
|---|---|---|
| Therapiewissenschaften | Bachelor | Kein Komplex genannt |
Literatur und Materialien
- Bartrow K. (2015). Untersuchen und Befunden in der Physiotherapie. Untersuchungstechniken und Diagnoseinstrumente ( 2. Aufl.). Berlin: Springer.
- Kolster BC., Gesing V., Heller A., Winkelmann C. (Hrsg.) (2016). Handbuch Physiotherapie. Berlin: KVM Medizinverlag
- Zalpour C. (Hrsg.) (2010). Für die Physiotherapie –Anatomie Physiologie (3. Aufl.). München: Elsevier.
- Hüter-Becker, A., & Dölken, M. (2011). Physikalische Therapie, Massage, Elektrotherapie und Lymphdrainage. Stuttgart: Georg Thieme Verlag.
- Reichert B. (2015.) Massage-Therapie . Stuttgart: Georg Thieme Verlag.
Bewertungen von Studierenden
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