Mediation
Lernergebnisse
Die Studierenden können Mediation als Konfliktbearbeitungsverfahren mit den entsprechenden Grundprinzipien beschreiben und Zielvorstellungen von Mediation in gesellschaftlichen Kontexten skizzieren. Sie sind in der Lage eine Konfliktanalyse durchzuführen und die daraus folgenden Erkenntnisse in die Gestaltung einer Mediation einfließen zu lassen. Das theoretische Wissen über die Phasen einer Mediation, phasentypische Methoden und Grundtechniken der Kommunikation können sie in der Praxis einer Mediation umsetzen. Studierende verfügen über die Fähigkeit ihr eigenes Konfliktverhalten zu reflektieren und in Konfliktsituationen einzelne Methoden der Mediation angemessen zur konstruktiven Konfliktbearbeitung anzuwenden.
Inhalte
- Definition von Konflikten nach F. Glasl
- Elemente der Konfliktanalyse (Konfliktbeteiligte, Konfliktmodus der Beteiligten, Konfliktebenen, Konfliktgeschichte, Interventionsgeschichte, Eskalationsstufen, Konfliktart)
- Grundprinzipien, gesellschaftliche Ziele und Phasen der Mediation
- Grundtechniken der Kommunikation wie Loop of understanding, aktives Zuhören etc.
- praktische Übungen als Konfliktvermittler*in und Konfliktpartei
- Deeskalationstechniken
- Gewaltfreie Kommunikation nach Marshal Rosenberg
- Unterschied Mediation und Moderation
- Selbstfürsorge in Konflikten
- eigenständiges Literaturstudium
Voraussetzungen
Verpflichtende Voraussetzungen
Keine
Empfohlene Voraussetzungen
Keine
Prüfungsmodalitäten
Mündliche Prüfung, 20 Minuten
Angeboten in
- Soziale ArbeitBachelor
Wahlpflichtkomplex: Kein Komplex genannt
| Studiengang | Abschluss | Wahlpflichtkomplex |
|---|---|---|
| Soziale Arbeit | Bachelor | Kein Komplex genannt |
Literatur und Materialien
Wenzel, Claus: Konfliktbewältigung durch Mediaton aus berufspädagogischer Sicht, Kassel 2008
Bewertungen von Studierenden
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