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13150Fakultät 4 – Humanwissenschaften

Recovery, Stigma und Sozialpsychiatrie

Titel auf Englisch: Recovery, Stigma and Social Psychiatry

Lernergebnisse

Die Studierenden sind in der Lage, Formen von Diskriminierung in Gegenwart und Geschichte zu erkennen und zu definieren. Sie haben Kenntnis der verschiedenen Dimensionen kollektiver Zugehörigkeiten (insb. Alter, soziale Herkunft, ethnische und nationale Zugehörigkeit, geschlechtliche und sexuelle Identität, geistige und körperliche Fähigkeiten, geografische Lage/Wohnort u.a.). Die Studierenden haben sich mit verschiedenen Macht- und Herrschaftsverhältnissen, ihren Ursachen und gesellschaftlichen Funktionen auseinander gesetzt und können einen Bezug in die Theorie und Praxis sowie in die Zielgruppen Sozialer Arbeit herstellen. Sie haben sich selbstreflexiv mit (potentieller) eigener Beteiligung an Diskriminierungspraxen und der Frage von Macht- und Privilegienerhalt in der Gesellschaft beschäftigt sowie mit der Frage, wie Interventionen in sozialpädagogischen Kontexten auf der strukturellen, institutionellen und intersubjektiven Ebene gestaltet werden können. Sie kennen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) und können es fallbezogen diskutieren. Studierende haben Basistexte der Lebensweltorientierung, des Eigensinns und der „personal Recovery” erarbeitet und den Recovery Ansatz kennengelernt. Sie haben ihre Rechercheergebnisse im Seminar vorgestellt und dabei die Rolle von Peer Support und Genesungsbegleitern in unterschiedlichen institutionellen Settings reflektiert, sich mit Recovery Projekten in der Versorgung als auch im persönlichen Bereich betroffener Menschen, auseinander gesetztauseinandergesetzt und Konzeptskizzen für die Weiterentwicklung von Recovery-orientierten Projekten entwickelt. Sie haben den Zusammenhang von Recovery, Lebenswelt, Entstigmatisierung und Hilfeplanung- und Hilfesystem analysiert.

Voraussetzungen

Verpflichtende Voraussetzungen

Keine

Empfohlene Voraussetzungen

Keine

Prüfungsmodalitäten

  • Referat, Eigenbeitrag 15 - 30 Min, und Hochladen der Präsentationsfolien mit Literaturangeben in die Lernplattform (50 %)
  • Konzeptskizze (Analyse), 5 Seiten (50 %)

Termine im WiSe 26/27

Die einzigen Termine im WiSe 26/27 sind Prüfungstermine – gelehrt wird das Modul in diesem Semester nicht.

Angeboten in

  • Orientierungsstudium (1 Semester)Ohne Abschluss (Orientierungsstudium)

    Wahlpflichtkomplex: Kein Komplex genannt

  • Orientierungsstudium (2 Semester)Ohne Abschluss (Orientierungsstudium)

    Wahlpflichtkomplex: Kein Komplex genannt

  • Soziale ArbeitBachelor

    Wahlpflichtkomplex: Kein Komplex genannt

Literatur und Materialien

  • Gianfranco Zuaboni, Christian Burr, Andréa Winkler, Michael Schulz (Hrsg.): Recovery und psychische Gesundheit – Grundlagen und Praxisprojekte Psychiatrie Verlag GmbH (Köln) 2019.
  • Michaela Amering, Margit Schmolke: Recovery. Das Ende der Unheilbarkeit, 5. Aufl. Psychiatrie Verlag GmbH (Köln) 2012.

Bewertungen von Studierenden

Was Studierende über dieses Modul sagen. Die BTU hat damit nichts zu tun — hier schreiben nur Studierende, und jede Bewertung ist die Meinung einer einzelnen Person.