erörtern anatomische und physiologische Grundlagen von Haut, Anhangsorganen und Bewegungsapparat (5A I 1)
erörtern relevante Pflegephänomene in Zusammenhang mit Selbstpflege, Mobilität und Körperpflege (5A I 1; IV 1) …
reflektieren die Bedeutung der Selbstpflegekompetenzen sowie der gesundheitlichen, sozialen, physischen, emotionalen sowie kognitiven Ressourcen von Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen (5A I 5,6)
erläutern Risiken und Folgen von eingeschränkter Mobilität und Selbstpflege für alle Lebensalter (5A I 1, 5; V 5)
identifizieren den Pflegebedarf in Bezug auf die Körperpflege und leiten daraus ein individuelles, evidenzbasiertes Angebot zur Unterstützung der Körperpflege ab (5A I 1, 2, 5; V 5)
begründen präventive, prophylaktische, aktivierende und kompensierende Pflegeinterventionen in Zusammenhang mit Selbstpflege und Mobilität (5A I 1, 2; 5, 6; V 2)
wenden präventive, prophylaktische, aktivierende und kompensierende Pflegeinterventionen in Zusammenhang mit Selbstpflege und Mobilität fachgerecht an (5A I 2, 5, 6; V 2)
wahren die Intim- und Privatsphäre von Pflegebedürftigen bei der Körperpflege (5A I 2; II 1, 4)
sind für die Bedeutung und Wirkung körper-/leiborientierter Pflegehandlungen sensibilisiert und reflektieren sie (5A I 5; II 3)
verfolgen ein pflegeprozeßhaftes Handeln in Kooperation mit zu pflegenden Menschen (5A I 2, 7)
setzen rückenschonende Arbeitsweisen gezielt ein (5A I 2; V 2)
kooperieren mit anderen Berufsgruppen insbesondere Physiotherapeut*innen zur Förderung von Mobilität von zu pflegenden Menschen (5A III 4; V 3)
erörtern hygienische Maßnahmen zur Vermeidung nosokomialer Infektionen und wenden diese fachgerecht und situationsspezifisch an (5A V 2)
orientieren ihr Handeln an qualitätssichernden Instrumenten wie evidenzbasierten Leitlinien und Standards, z.B. Expertenstandard Dekubitus, Mobilitätsförderung, Hautintegrität (5A I 7, IV 2; V 1)
reflektieren und entwickeln erste Strategien zu End-of-Life-Care (5A I 3)
Inhalte
Anatomie und Physiologie: Zelle, Haut und Anhangsorgane, Aufbau des Körpers, Skelett- und Muskelsystem, Gang, Körperhaltung,
Interprofessionelle Zusammenarbeit: Disziplinspezifische Fachsprache, Aufgabenfelder der Physiotherapie (z.B. aktive und passive Bewegungsübungen)
Pflegewissenschaftliche Konzepte zu Mobilität und Immobilität (z.B. Bettlägerigkeit), Positionierungsarten,
Beobachtung und Einschätzung des Hautzustandes und Hautschädigungen, Bewegungsmustern, Bewegungsstatus und Bewegungseinschränkungen und deren Assessments.
Einführung in die Konzepte Nähe und Distanz, Privat- und Intimsphäre, Leib und Körper und der Basalen Stimulation
Ausgewählte Pflegephänomene: Sturz, Intertrigo, IAD, Dekubitus, Kontraktur und Freiheitsentzug, Schmerz, Scham, Sinnkrisen, Selbstbestimmung und passende Prophylaxen
Pflegeprozess und Pflegeplanung (inklusive NANDA, NIC) im Kontext von Bewegung mit ausgewählten Pflegediagnosen
Interventionen und Hilfsmittel zur Körperpflege und Mobilitätsförderung
Rückenschonendes Arbeiten und Prinzipien der Kinästhetik
Einführung in die Hygiene, Infektionsschutz, Anwendung hygienischer Maßnahmen
Menche, N. (Hrsg.) (2023). Biologie, Anatomie, Physiologie, 11.Aufl. Elsevier
Thieme (Hrsg.) (2025). I Care Pflege (3. Aufl.). Thieme.
Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege [Hrsg.] (2017). Expertenstandard „Dekubitusprophylaxe in der Pflege”. 2. Aktualisierung,Hochschule Osnabrück.
Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege [Hrsg.] (2022). Expertenstandard Sturzprophylaxe in der Pflege. 2. Aktualisierung. Hochschule Osnabrück
Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege [Hrsg.] (2020) Expertenstandard nach §113a SGB XI „Erhaltung und Förderung der Mobilität in der Pflege” Aktualisierung 2020. Hochschule Osnabrück
Hinweise
Es können interprofessionelle Lehreinheiten mit B.Sc. Physiotherapie stattfinden
Bewertungen von Studierenden
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