sind sensibilisiert für die komplexen Auswirkungen von Einschränkungen der Atemfunktionen auf die psychische Gesundheit und Autonomie von Pflegebedürftigen (5A I 5, 6)
reflektieren das Pflegephänomen Atmung in Beziehung zur Selbstpflegedefizittheorie von Orem (5A I 2, 6) …
erklären anatomische und physiologische Grundlagen des Atmungssystems und der Thermoregulation sowie von Erkrankungen der Atemwege und Atemwegsorganen (5A I 2; V 2)
beobachten die Atmung von Pflegebedürftigen aller Altersstufen kriteriengeleitet und nutzen ausgewählte Assessmentverfahren zur Einschätzung potenzieller Gefährdungen (Aspirations- & Pneumoniegefahr) ) (5A I 1)
formulieren und begründen potentielle und aktuelle Pflegediagnosen und leiten daraus evidenzbasierte präventive und rehabilitative pflegerische Interventionen ab, planen sie gemeinsam mit Pflegebedürftigen und Angehörigen und wenden sie fachgerecht an (5A I 1, 2, 5; V 2)
wenden spezifische atemfördernde und fiebersenkende pflegerische Maßnahmen zielgerichtet und fachgerecht an (5A I 2)
sensibilisieren Pflegebedürftige und Angehörige für die Bedeutung der Atemfunktion zur Aufrechterhaltung von Gesundheit und Lebensqualität. (5A II 1, 3)
begleiten und unterstützen Menschen aller Altersstufen in Phasen schwerer chronischer Krankheitsverläufe, z.B. bei COPD, Asthma (5A I 2,3; II 3)
beschreiben Sofortmaßnahmen zur Stabilisierung und Aufrechterhaltung der Atmung bei Kindern und Erwachsenen an; erfassen akute Bedrohungen der Atmungsfunktion und setzen fachgerecht und empathisch unterstützende und lebenserhaltende Maßnahmen ein (5A I 4; III 2)
wirken bei Maßnahmen der Diagnostik und Therapie von Atemwegserkrankungen und pulmonalen Erkrankungen mit (5A III 2; V 2)
erläutern die Indikationen und Wirkungsweisen zentraler Medikamente und setzen ein fachgerechtes Medikamentenmanagement ein (5A III 2; V 1)
reflektieren und evaluieren ihr pflegerisches Handeln und bringen sich mit der pflegerischen Position ins interprofessionelle Team ein; (5A II 4; III 1; V 3)
Inhalte
Atmung und Lebensqualität
Phänomene: Atemnot, Fieber, Bewusstsein
Beobachtung und Einschätzung der Atmung, physiologische und pathologische Symptome der Lungenfunktion
Zusammenhang zu anderen Pflegephänomenen: Einschätzen von Risiken (Pneumoniegefahr, Aspiration, Infektionsgefahr) mit jeweiligen Prophylaxen
Anatomie und Physiologie: Ohr, Nase, Nebenhöhlen, Bronchialsystem, Kehlkopf und Lunge, Lungenvolumina, Regulation der Atmung
Pathophysiologie Sinnesverlust (Hörverlust, Verlust des Geruchssinns, Tinnitus) und Umgang mit schwerhörigen Patient*innen
Pflegeprozess und Pflegeplanung im Kontext von Atmung und Fieber
Grundlagen der Ersten Hilfe bei Atemnot & Angehörigeneinbezug
Spezifische pflegerische Interventionen Atmungssystems und Fieber (Wickel, Auflagen, Positionierungstechniken)
Menche, N. (Hrsg.) (2023). Biologie, Anatomie, Physiologie, 11.Aufl. Elsevier
Thieme (Hrsg.) (2025). I Care Pflege (3. Aufl.). Thieme.
Bundesärztekammer (BÄK), Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) (2024) Nationale VersorgungsLeitlinie Asthma. AWMF online
Bundesärztekammer (BÄK), Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) (2021) Nationale VersorgungsLeitlinie COPD. AWMF online
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