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12785Fakultät 4 – Humanwissenschaften
Curriculumentwicklung und -evaluation der beruflichen Fachrichtung Therapie
Titel auf Englisch: Curricular Development and Evaluation of Therapy Science
Lernergebnisse
- unterscheiden die Reflexions- und Handlungsebenen therapiedidaktischen Handelns und ordnen das Handlungsfeld Curriculumentwicklung begründet in diese Ebenen ein.
- verfügen über ein differenziertes Verständnis zum Curriculumbegriff, zur Curriculumtheorie und -entwicklung. …
Inhalte
- Einführung in die Curriculumentwicklung in den Therapieberufen
- Aspekte zur Curriculumtheorie: Begriffe, Positionen, Geschichte, Systematisierungsprinzipien;
- Prinzipien curricularer Arbeit in der beruflichen und hochschulischen Bildung;
- Curriculummodelle, Bezugspunkte der Curriculumentwicklung;
- EQR, DQR, FQR, Professionalisierung in den Therapieberufen;
- Curricula, Rahmenlehrpläne, Ausbildungsrichtlinien;
- therapieberufliche Identität und Berufsverständnis als Gegenstand und Implikation von Curricula;
- lernfeldorientierte Konzepte;
- Kriterien zur Curriculumanalyse;
- Curriculumprozesse als Schulentwickkungsprozesse;
- Konkrete Curricula in den Therapieberufen und aktuelle curriculare Entwicklungsbedarfe;
- Evaluation von Curricula;
- Befunde der Curriculumforschung, empirische Fundierung von Curricula;
- Entwicklung von Teilcurricula für die therapieberufliche Bildung
Voraussetzungen
Verpflichtende Voraussetzungen
Keine
Empfohlene Voraussetzungen
- Modul 12355 Gestaltung beruflicher Lehr- und Lernprozesse
- Modul 11656 Didaktik der beruflichen Fachrichtung Therapie
- Modul 11670 Schulpraktische Studien
Prüfungsmodalitäten
- Konzeptpapier, 5 Seiten (30%)
- Mündliche Prüfung, 15 min (70%)
Angeboten in
- Berufspädagogik für GesundheitsberufeMaster
Wahlpflichtkomplex: Kein Komplex genannt
| Studiengang | Abschluss | Wahlpflichtkomplex |
|---|---|---|
| Berufspädagogik für Gesundheitsberufe | Master | Kein Komplex genannt |
Literatur und Materialien
- Becker, M. & Spöttl, G. (2006). Berufswissenschaftliche Forschung und deren empirische Relevanz für die Curriculumentwicklung. In: bwp@ Berufs- und Wirtschaftspädagogik – online, Ausgabe 11, 1-24. Online: http://www.bwpat.de/ausgabe11/becker_spoettl_bwpat11.pdf (01-10-2016).
- Clement, U. (2006). Curricula für die berufliche Bildung – Fächersystematik oder Situationsorientierung? In: Arnold, R. & Lipsmeier, A. (Hrsg.), Handbuch Berufsbildung (2. Aufl.) (S.260-268). Wiesbaden.
- Evers, T. (2011). Zur Konstruktion von Curricula in Gesundheitsberufen. In: Bonse-Rohmann, M. & Burchert, H. (Hrsg.), Neue Bildungskonzepte für das Gesundheitswesen . (S.49-60). Bielefeld: Bertelsmann.
- Geuter, G. (2012). Die Besonderheit lernfeldorientierter Curricula. In: Klemme, B. (Hrsg.) (2012). Lehren und Lernen in der Physiotherapie (S. 197-202). Stuttgart: Thieme.
- Geuter, G. (2007). Lernfelder – aber wie? In: Zeitschrift für Physiotherapeuten (6), 594-596.
- Greb, U. (2013). Berufliche Curriculumentwicklung. In: Ertl-Schmuck, R. & Greb, U. (Hrsg.). Pflegedidaktische Handlungsfelder (S.10-25). Weinheim u.a.: Juventa.
- Klemme, B. (2016): Auf dem Weg zu einer zukunftsweisenden Physiotherapieausbildung. In: Therapie lernen . 5 (5), 50-58.
- Klemme, B. (Hrsg.) (2012). Konzipierung von Bildungsangeboten – Curriculumentwicklung. In: Lehren und Lernen in der Physiotherapie (S.167-197). Stuttgart: Thieme.
- KMK – Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (2000). Handreichungen für die Erarbeitung von Rahmenlehrplänen der KMK für den berufsbezogenen Unterricht in der Berufsschule und ihre Abstimmung mit Ausbildungsordnungen des Bundes für anerkannte Ausbildungsberufe. Bonn, Stand 15.09.2000.
- Knigge-Demal, B. (2001). Curricula und deren Bedeutung für die Ausbildung. In: Sieger, M. (Hrsg.). Pflegepädagogik. Bern: Huber.
- Lipsmeier, A. (2000). Systematisierungsprinzipien für berufliche Curricula. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik . Beiheft 15, 54-71.
- Rauner, F. (Hrsg.) (2006). Handbuch Berufsbildungsforschung . Bielefeld: Bertelsmann.
- Reetz, L. & Seyd, W. (1995). Curriculare Strukturen beruflicher Bildung. In: Arnold, R. & Lipsmeier, A. (Hrsg.), Handbuch der Berufsbildung (S.203-219). Opladen: Leske+Budrich.
- Robinsohn, S. B. (1975). Bildungsreform als Revision des Curriculums . Darmstadt.
- Walter, A. (2016). Diversitätssensibles Lehren und Lernen in gesundheits- und pflegebezogenen Bildungsgängen. In: Brinker-Meyendriesch, E./Arens, F. (Hrsg.). Berufspädagogik der Gesundheitsberufe . Berlin: WVB Wissenschaftlicher Verlag.
- Walter, A. (2015a). Der phänomenologische Zugang zu authentischen Handlungssituationen – ein Beitrag zur empirischen Fundierung von Curriculumentwicklungen. In: bwp@ Spezial 10 – Berufsbildungsforschung im Gesundheitsbereich, v. Weyland, U., Kaufhold, M., Nauerth, A. & Rosowski, E. (Hrsg.), S.1-22. Online: http://www.bwpat.de/spezial10/walter_gesundheitsbereich-2015.pdf (19.11.2015).
- Walter, A. (2015b). Die hochschuldidaktische Arbeit mit authentischen Fällen in berufsbegleitenden Studiengängen. In: Klages, B., Bonillo, M., Reinders, S., Bohmeyer, A. (Hrsg.), Gestaltungsraum Hochschullehre. Potenziale nicht-traditionell Studierender nutzen (S.193-211). Leverkusen: Budrich UniPress.
- Walter, A. (2013). Schulnahe Curriculumentwicklung. In: Ertl-Schmuck, R. & Greb, U. (Hrsg.), Pflegedidaktische Handlungsfelder . Weinheim: Juventa.
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